Kirchen in Jade
 
Die Trinitatiskirche in Jade ist eine „Offene Kirche“. Dies heißt für Sie, dass sie zu den Arbeitszeiten des Friedhofswärters Jürgen Hartmann (meist montags bis freitags von 8.00 bis 16.30) geöffnet ist. Wenn Sie mit einer kleineren oder größeren Gruppe eine Führung möchten, dann melden Sie sich bitte telefonisch bei Uwe Niggemeyer (04454-20 69 82 6) oder schreiben eine mail an uwe.niggemeyer(at)ev-kirche-jade.de. Zum evangelischen Gottesdienst sind Sie sonntags um 10.00 Uhr (an jedem 2. Sonntag im Monat um 18.00 Uhr) herzlich eingeladen. Anschließend haben Sie Gelegenheit im benachbarten neuen „Walter-Spitta-Haus“ beim Kirchencafé mit den Gottesdienstbesuchern bei Kaffee und Tee über Gott und die Welt zu klönen. Mehr Informationen über die Kirche, Gottesdienstzeiten und die Kirchengemeinde bekommen Sie auf der Website www.ev-kirche-jade.de Im Informationsbüro der Jade-Touristik erhalten Sie auch das Buch „Die Trinitatiskirche in Jade – ein kulturhistorisches Kirchenführer“ zum Preis von 15.00 €.
trinitatis kirche jade altar
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Sehenswert in der Kirche ist die Kanzel von 1641 vom Oldenburger Gerd Borkemann, die Orgel von Johann Dietrich Busch, welche 1739 eingeweiht wurde und das Altarbild des Jader Künstlers Jan Oeltjen, das 1926 in einem feierlichen Gottesdienst der Kirchengemeinde übergeben wurde. Mehr zu Jan Oeltjen lesen Sie bitte bei „Ausstellungen - Künstlerhaus Jan Oeltjen“.
SSt.-Vitus-Kirche Schweiburg
offene kircheNur wenige Gehminuten voneinander getrennt sind die St.-Vitus-Kirche Schweiburg einerseits und andererseits der Deich, sowie die „Waterkant“ (Wasserkante) des Jadebusens. Die Kirchengemeinde dieser kleinen und bescheidenen Kirche ist seit Jahrhunderten schicksalshaft mit den Naturkräften bzw. Naturereignissen verbunden, die immer wieder in das Leben von Kirche und Küstenbewohner eingegriffen haben. So ist das erste Gotteshaus der Schweiburger, eine reetgedeckte Kapelle, durch die Martiniflut Anno 1686 völlig zerstört worden. Auch die Bewohner Schweiburgs mussten sich seinerzeit zurück ziehen. Es dauerte 76 Jahre bis eine neue Kirche gebaut werden konnte. Der Bau der Kirche wurde in der sogenannten Dänenzeit Oldenburgs verwirklicht, die über 100 Jahre gedauert hatte. Zwischenzeitlich hatte im Jahre 1717 die Weihnachtsflut noch einmal die Siedlungsbemühungen Schweiburgs und den erneut begonnenen Deichbau komplett zerstört.

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In der St.-Vitus-Kirche befindet sich eine jahrhundertealte Altarplatte aus Sandstein, deren Herkunft 2012 teilweise nachvollzogen werden konnte und nachweislich mit dem ehemaligen Kloster in Rastede in Verbindung gebracht wird. Der Ursprung der Platte, um die sich Geheimnisse ranken, dürfte jedoch noch älter sein. Mit einer besonderen Geschichte ist ein alter Münstermann Taufstein in der Kirche behaftet. Zum 250-jährigen Kirchenjubiläum 2012 wurde die Kirche außen und innen renoviert. Zudem erhielt sie am Jubiläumstag die Namensweihe, da die Kirche bis dahin ohne Namen war. Zahlreiche interessante geschichtliche Ereignisse um die Kirche sind in der Jubiläumsschrift beschrieben, die im Kirchenbüro Schweiburg erhältlich ist.